Genf, "die Stadt der Internationalen Organisationen“
beherbergt heute ca. 200 internationale Regierungs- und unabhängige Organisationen, darunter das europäische Hauptquartier der Vereinten Nationen mit seinen 163 akkreditierten diplomatischen Missionen.
Regierungs-, Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertreter aus 183 Ländern nehmen zur Zeit an der 306. Tagung des ILO-Verwaltungsrates teil, die vom 09.11.09 bis 20.11.09 in Genf stattfindet. Im Mittelpunkt der Tagung steht der „Globale Beschäftigungspakt“, der im Juni 2009 auf der jährlich tagenden Internationalen Arbeitskonferenz von den Vertretern von Regierungen, Arbeitnehmerorganisationen und Arbeitgeberverbänden beschlossen wurde. Der Pakt gibt vor dem Hintergrund der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise konkrete Politikempfehlungen, um deren negative soziale und beschäftigungspolitische Folgen einzudämmen.
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Das Auswärtige Amt stellt dem Henri Dunant Centre 57.000 Euro für die Etablierung eines nationalen Dialoges zwischen den maßgeblichen Akteuren des gegenwärtigen Konfliktes im Jemen zur Verfügung. Ziel ist zunächst, dass die Leitung dieses Dialoges durch den prominenten Diplomaten Lakhdar Brahimi von den Konfliktbeteiligten akzeptiert wird.
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Deutschland setzt sich für eine stärkere grenzüberschreitende Zusammenarbeit in Zentralasien im Wassermanagement ein. Unter deutschem Vorsitz tagten zu diesem Thema die Vertragspartner der Wasserkonvention der VN-Wirtschaftskommission für Europa (UNECE) vom 10.-12. November 2009 in Genf. Ziel ist es, Überschwemmungen zu vermeiden oder ihre Auswirkungen zu mildern und gleichzeitig dafür zu sorgen, dass im Frühjahr und im Sommer genügend Wasser für die Landwirtschaft zur Verfügung steht.
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Die 7. WTO-Ministerkonferenz findet vom 30.11. - 02.12.2009 im Internationalen Konferenzzentrum in Genf statt. Ihr Motto lautet: "The WTO, the Multilateral Trading System and the Current Economic Environment". Diesmal stehen eine Bestandsaufnahme über die Aktivitäten und die sachliche Ausrichtung der WTO sowie ihr Beitrag zur wirtschaftlichen Erholung, für Wachstum und Entwicklung im Mittelpunkt. Verhandlungen oder Beschlüsse über die Welthandelsrunde sind nicht vorgesehen.
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"Ein Tag der Freude für alle“ – so bezeichnete Botschafter Schweppe den 9. November in seiner Ansprache. 20 Jahre Mauerfall – ein Freudentag, der auch in Genf besonders begangen wurde. Über 300 Gäste aus Deutschland und internationaler Gemeinschaft feierten im Palais des Nations, dem Sitz des Genfer VN-Sekretariates, das glückliche Ereignis vor 20 Jahren.
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„ Der Geist der Genfer Abkommen ist heute so bedeutend wie vor 60 Jahren“ bekräftigte Botschafter Dr. Schweppe auf der Konferenz anlässlich des 60. Geburtstags der Genfer Abkommen. Auch angesichts neuartiger Bedrohungen müsse den Bestimmungen der Genfer Konventionen unter allen Umständen Geltung verschafft werden, forderte er.
Mehr lesen und Erkärung von Botschafter Dr. Reinhard Schweppe
Der Iraner Emad Baghi, ein führender Menschenrechtsaktivist aus Teheran, ist der diesjährige Preisträger des Martin-Ennals-Preises für Menschenrechtsverteidiger. Der Martin-Ennals-Preis ist aus der engen Zusammenarbeit von zehn Menschenrechtsorganisationen entstanden und nach dem Gründer von Amnesty International benannt. Der Preis wird von der Bundesregierung in diesem Jahr mit 48.000 Euro gefördert. Mit diesem Beitrag wurde ein Filmporträt von Emad Baghi finanziert.
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Deutschland unterstützt auch in den Jahren 2010 – 2011 Entwicklungsländer mit 380.000 € beim Schuldenmanagement. Dies ist der Inhalt einer Vereinbarung, die Botschafter Dr. Schweppe und UNCTAD-Generalsekretär Dr. Supachai Panitchpakdi am 26.10.09 in Genf unterzeichneten.
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Deutschland stellt dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) 1 Million Euro für Hilfsmaßnahmen auf den Philippinen zur Verfügung. Die Philippinen haben mehrere Wochen mit schwersten Naturkatastrophen hinter sich.
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Zur Zeit trifft sich der Rat der internationalen Fernmeldeunion zu seiner jährlichen Tagung in Genf. Über 200 Delegierte aus 46 der insgesamt 191 Mitgliedsstaaten beraten vom 20. bis 30. Oktober über die strategische Ausrichtung dieser Organisation.
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Soforthilfe von 4 Millionen Euro im Osten Afrikas
Mehr als 20 Millionen Menschen im Osten Afrikas sind von Dürre und Huger bedroht. Um ihre Not zu lindern, stellt das Auswärtige Amt 4 Millionen Euro zur Verfügung.
Den Bau eines neuen Konferenzzentrums haben die 183 Mitgliedstaaten der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) während der diesjährigen Generalversammlung beschlossen. Entworfen wurde es von dem deutschen Architekten Stefan Behnisch aus Stuttgart. Neben dem praktischen Nutzen hat er bei den Planungen besonderen Wert auf Nachhaltigkeit gelegt.
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