High Level Treffen der Good-Humanitarian-Donorship Initiative (GHD) in Genf

16.06.2017

19.06.2017: Diesjähriges hochrangiges Treffen unter deutsch-australischem Vorsitz in Genf. Bild vergrößern 19.06.2017: Diesjähriges hochrangiges Treffen unter deutsch-australischem Vorsitz in Genf. (© StV)

Das Treffen dient seit 2003 als Forum für Verständigung und als Netzwerk für Koordination zwischen mittlerweile 42 zentralen humanitären Gebern – insbesondere im Kontext der Vereinten Nationen. Die Zusammenarbeit der Geber mit den VN-Hilfsorganisationen stützt sich hierbei auf

" 23 Prinzipien für „gute humanitäre Hilfe“

Das Treffen wurde ein Jahr nach dem humanitären Weltgipfel angesetzt, um bisherige Fortschritte festzustellen und Lösungsansätze für noch bestehende Hindernisse zu entwickeln. Eine funktionierende Geberkooperation kann die Effizienz humanitärer Hilfe bedeutend erhöhen.

Deutschland hat gemeinsam mit Australien seit 2016 den Vorsitz für diese Initiative inne. Frau Annett Günther - Beauftragte für Humanitäre Hilfe, Krisenprävention und Friedenskonsolidierung des Auswärtigen Amtes - wird das Treffen eröffnen.

Es folgen drei hochrangige Podiumsdiskussionen, die vor allem die Finanzierung humanitärer Hilfe, die 19.06.2017: Diesjähriges hochrangiges Treffen unter deutsch-australischem Vorsitz in Genf. Bild vergrößern 19.06.2017: Diesjähriges hochrangiges Treffen unter deutsch-australischem Vorsitz in Genf. (© StV) Kooperation mit Partnern außerhalb des humanitären Systems und Eindrücke und Lösungsansätze aus dem Feld beleuchten werden.Neben der stellvertretenden Generalsekretärin für humanitäre Angelegenheiten und stellvertretenden Nothilfekoordinatorin Frau Ursula Müller werden auch Vertreter des Privatsektors, der OECD  und lokal agierender Nichtregierungsorganisationen an diesen Diskussionen teilnehmen.

Im Rahmen der GHD engagiert sich Deutschland für eine effizientere Umsetzung der humanitären Hilfe, um beispielsweise durch harmonisierte Berichtspflichten Verwaltungskosten einzusparen. Deutschland war 2016 der zweitgrößte bilaterale Geber für humanitäre Hilfe weltweit.

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