Buchpräsentation : „Humanizing the laws of war“

04.07.2017

29.06.2017: Gemeinsame Buchpräsentation IKRK, DRK und Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei den Vereinten Nationen in Genf: „Humanizing the laws of war“ Bild vergrößern 29.06.2017: Gemeinsame Buchpräsentation IKRK, DRK und Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei den Vereinten Nationen in Genf: „Humanizing the laws of war“ (© StV)

Im Rahmen des Konferenzzyklus „Generating Respect for the Law“, wurde am 29. Juni 2017 eine Neuerscheinung zum Humanitären Völkerrecht vorgestellt:

Humanizing the laws of war – the Red Cross and the development of International Humanitarian Law.

Die Publikation analysiert den aktuellen Stand zur Bereitschaft von Staaten und der Internationalen Gemeinschaft, die Anwendung des Humanitären Völkerrechts weiter voranzutreiben. Hierbei wird insbesondere auf die Rolle des IKRK, der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften und der Nationalen Rotkreuz-/Rothalbmondgesellschaften selbst eingegangen.

In der Zentrale des IKRK diskutierten saßen die Herausgeber Andreas Zimmermann (Univ. Potsdam) und Robin Geiß (Univ. Glasgow) auf dem Panel. Mitherausgeberin Stefanie Haumer vom DRK wurde auf dem Panel durch ihre Kollegin Dr. Heike Spieker vertreten. Weitere Panelisten waren Herausgebern Botschafter Carsten Staur, Ständiger Vertreter von Dänemark bei den Vereinten Nationen und Co-Autor Jean-Marie Henckaerts. Das Grußwort zur Einführung sprach Botschafter Dr. Ulrich Seidenberger. 

Die Veranstaltung war sehr gut besucht. Kernaussage der Panelisten: derzeit besteht in der internationalen Staatengemeinschaft kein ausreichendes Interesse zur Einführung zusätzlicher Instrumente, die eine bessere Überwachung der Einhaltung des Humanitären Völkerrechts ermöglichen. Dennoch sollten das IKRK, die gesamte Rotkreuzbewegung und interessierte Staaten in ihren Bemühungen um ein Vorantreiben dieser Agenda nicht  nachlassen.

© StV-G.Sch.