Deutschland unterstützt die UN-Konferenz für Handel und Entwicklung (UNCTAD) bei der Förderung des Ausbaus des elektronischen Handels in Entwicklungsländer

28.11.2017

28.11.2017: Unterzeichnung der Projektvereinbarung „e-T.Ready „  durch Botschafter Dr. Ulrich Seidenberger und die Stellv. Generalsekretärin der UNCTAD Isabelle Durant. Bild vergrößern 28.11.2017: Unterzeichnung der Projektvereinbarung „e-T.Ready „ durch Botschafter Dr. Ulrich Seidenberger und die Stellv. Generalsekretärin der UNCTAD Isabelle Durant. (© UNCTAD) Elektronischer Handel und Digitalisierung sind ein Schlüssel für die wirtschaftliche Entwicklung, der am wenigsten entwickelten Staaten der Welt (LDCs). Deutschland hat deshalb bereits wiederholt, so im Rahmen seiner G20-Präsidentschaft, aber auch prominent in der diesjährigen „UNCTAD-eCommerce-week“, mit UNCTAD im Bereich elektronischer Handel zusammengearbeitet. Die bisherige Kooperation wird nun durch die deutsche Unterstützung eines UNCTAD-Projektes zur „Analyse der  Kapazitäten für den digitalen Handel in LDC“ mit einer Fördersumme von 750.000 Euro (2018/19) fortgesetzt.

Das geförderte Projekt wird, basierend auf der Analyse des Digitalisierungsstandes eines Landes, zielgerichtet Strategien und Maßnahmen zum Aufbau der digitalen Infrastruktur, rechtliche Rahmenbedingungen, aber auch Finanzierungsempfehlungen entwickeln.

15 maßgeschneiderte Analysen zu Voraussetzungen, Wegen und Chancen des Ausbaus des elektronischen Handels in den ärmsten Ländern der Welt werden, wie die bereits vorliegenden Analysen zu Bhutan und Kambodscha zeigen, eine effiziente, zielorientierte und in dieser Form innovative Hilfestellung für diese Länder sein. Zugleich können ihre Ergebnisse aber auch in die Ausrichtung der deutschen Entwicklungszusammenarbeit im Bereich des digitalen Handels einfließen.

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und die Ständige Vertretung in Genf haben im Rahmen der „eCommerce-week“ bereits den Start der „e-T.Ready“- Plattform intensiv begleitet und werden die fachliche Zusammenarbeit mit UNCTAD zu diesem und weiteren Themen des elektronischen Handels und der digitalen Wirtschaft fortsetzen.

 

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